Wie überlebt man als Insasse ein Konzentrationslager und wie findet man zurück ins Leben? Um diese Fragen dreht sich der Debütroman »Unmerklicher Verlust der Einsamkeit« des tschechischen Autors Eli Beneš. Seine Erzählung über den 17-jährigen Petr schillert dabei zwischen absoluter Finsternis und jugendlicher Naivität und Leichtigkeit. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit.
Die Schrecken der ersten Liebe – Über den Roman »Open, Heaven« von Seán Hewitt
Schwule Coming-of-Age-Romane sind mittlerweile keine Seltenheit. Mancher mag sogar die Stirn runzeln, dass es mit »Open, Heaven« des britisch-irischen Autors Seán Hewitt jetzt noch einen Roman zum Thema gibt. Brauchen wir neben den Büchern von Douglas Stuart, André Aciman und Tomasz Jedrowski noch eine Coming-of-Age-Geschichte? Unbedingt, denn Seán Hewitt schlägt einen ganz eigenen Ton an, bei dem am Ende sogar die Glocken läuten.
Über die Vergänglichkeit – »Bevor wir verschwinden« von David Fuchs
Starke Gegensätze prägen den Debütroman »Bevor wir verschwinden« von David Fuchs. Er gewährt Einblicke in den Alltag einer Onkologie-Station und ist zugleich eine Meditation über die Vergänglichkeit.
Die Stunde der Ambivalenz – Über John Rechys »After the Blue Hour«
Enthüllung und Verschleierung zugleich - um diese Mehrdeutigkeit geht es in John Rechys 13. Roman »After the Blue Hour«.
Aus dem Leben eines Pechvogels – Über John Boynes »The Heart’s Invisible Furies«
Wie übersteht ein schwuler Mann die Scheußlichkeiten des Lebens? In seinem 700-Seiten-Roman »The Heart's Invisible Furies« gibt der irische Schriftsteller John Boyne eine Antwort darauf.